29.04.2026 - 2 Einwohnerfragestunde
Grunddaten
- TOP:
- Ö 2
- Datum:
- Mi., 29.04.2026
- Status:
- gemischt (Sitzung abgeschlossen)
- Uhrzeit:
- 19:00
- Anlass:
- ordentliche Sitzung
Wortprotokoll
Herr Schumalla meldet sich zum KJFZ zu Wort und stimmt Herrn Wickels Ausführungen zu. Er hat Kinderprojekte dort begleitet und den in der Stadt kursierenden Flyer wie viele andere dahingehend falsch verstanden, dass die Stadtverwaltung beabsichtigt, die Einrichtung zu schließen. Er sagt, der Flyer als Instagram-Post kam nicht gut an.
Herr Plötz appelliert an die Stadtvertreter, alle Möglichkeiten zu nutzen, Geld einzunehmen. Er spricht die Tourismussteuer an und bittet darum, auch die Voraussetzungen zu schaffen, dass die Stadt schön gestaltet und lebenswert ist, z. B. mit personeller Verstärkung des Bauhofes, um den Schlossgarten attraktiver zu machen. Gibt es dazu Überlegungen? Ebenfalls weist Herr Plötz darauf hin, dass Wegweiser meist kaputt oder schlecht gestaltet sind. Er regt an, die Bürger – wie früher üblich – zum Frühjahrsputz aufzurufen. Gibt es dazu Vorstellungen in der Verwaltung? Herr Rißer dankt Herrn Plötz für die Anregungen und gibt seine Erfahrungen wieder. In Klockow findet 2x jährlich so eine Putzaktion statt, bei der sich ca. 20 bis 25 Personen beteiligen. Die Fragen von Herrn Plötz werden schriftlich beantwortet.
Frau Bartel stellt sich als Stavenhagenerin und Mutter einer 15-jährigen Tochter vor. Sie spricht ebenfalls noch einmal den Instagram-Post vom KJFZ an. Es war für sie kein Urheber erkennbar. Sie fragt, welchen Gesprächsansatz es mit der AWO gibt, welche Gelder zur Verfügung gestellt werden können und welche Alternativen es nach einer Kündigung des Vertrages gibt? Dazu erläutert Herr Ritter, dass er das KJFZ nicht nur als Kindereinrichtung, sondern auch als Familienbegegnungsstätte sieht. Evtl. kann man das Angebot in diese Richtung ausdehnen. Die Bereitschaft der AWO dazu wäre vorhanden. Beim von der Stadt initiierten Format „Pizza und Politik“ hieß es von den teilnehmenden Jugendlichen, dass sie derzeit diese Einrichtung als reine Kindereinrichtung sehen. Sie würden sich wünschen, dort am Samstagabend auch einmal eine Veranstaltung abhalten zu können. Derzeit sind die Fronten verhärtet, aber Herr Ritter hat Hoffnung, dass am 04.05.26 mit der AWO eine Klärung herbeigeführt werden kann. Frau Bartel hakt noch einmal nach, ob die Stadt ein Konzept hat, sollte das KJFZ in ihre Trägerschaft übergehen. Herr Wickel sagt, dass es dafür keinen Plan B gibt, ohne die AWO als Vertragspartner ist es nicht machbar. Herr Schumalla und Herr Trautmann sagen dazu, dass mit der AWO gesprochen werden muss und Herr Golisch findet, man ist auf dem richtigen Weg. Frau Bartel meldet sich noch einmal zu Wort. Ihrer Meinung nach gibt es derzeit ein großes Engagement zum KJFZ in der Stadt. Dieses sollte man nicht verpuffen lassen und die Leute mit einbeziehen.
